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schuster1Der Goiserer Schuh hat Geschichte und Tradition, kann erzählen von der Heimat und der Welt und verkörpert erlesene Handwerkskunst und Qualität. Der Goiserer, Handwerkskunst seit mehr als 140 Jahren. Bereits Kaiser Franz Joseph ließ sich einen Goiserer anmessen, und der Hofstaat in Wien trug den Goiserer in die ganze Welt.

Das Wissen um die Entstehung und die Fertigung des Goiserer Schuhs wurde vom Meister zum Lehrling bis in die heutige Zeit weitergegeben. Philipp Schwarz ist heute der letzte Schuster, der Goiserer herstellt. Sein Produkt ist der „neue Goiserer“ – immer noch traditionell, trotzdem anders!

Ein Schuh entsteht

Der Goiserer Schuhmacher arbeitet mit Holzleisten, mit der Zwienaht und mit Maschinen, die bis zu 90 Jahre alt sind. Das hat Charakter. Philipp Schwarz, mit einem Maßband bewaffnet, nimmt die Füße des Kunden einzeln genau unter die Lupe und dokumentiert alles sehr genau. Das ist besonders wichtig, haben doch viele Menschen zwei ungleiche Füße. Ist das Maß genommen, dann folgt der nächste Schritt. Nach den Maßen des Kunden werden die Leisten aus Holz gefertigt.

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Schuhe des Goiserer Schusters Philipp Schwarz (Bild: Marc Schwarz).

Um diese hölzernen Fußmodelle wird schließlich das Leder zum Schuh geformt. Das Herzstück eines Schuhs ist die Brandsohle, die Sohle, auf der der Fuß steht. Diese wird in einem weiteren Schritt mit dem Oberleder verbunden, dazu verwendet der Goiserer die Zwienaht, durch die der Boden flexibel bleibt und sich der Schuh gut abrollen lässt. Ausgeführt wird diese spezielle Naht mit einem Pechdraht, einem in Pech getränkten Garn. Das Pech schmilzt durch die Wärme leicht an und verbindet sich beim Gehen perfekt mit dem Leder.

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In der aktuellen Ausgabe von BRAUCHma! (Nr. 275) gibt es einen ausführlichen Bericht des Goiserer Schusters Philipp SchwarzHier können Sie das Magazin BRAUCHma! abonnieren (Jahresabo: 12 Euro, 4 Ausgaben).
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Alle Bilder: Marc Schwarz

Der Goiserer

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