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Brautpaar KopieFür den Ball der Oberösterreicher am 18. Jänner in Wien wurde von der Hofmarkler Zeche und der Goldhaubengruppe Kirchdorf am Inn ein Innviertler Hochzeitszug um 1900 nachgestellt.

 

Höhepunkt im bäuerlichen Leben


Eine echte Innviertler Bauernhochzeit bildete den Höhepunkt bäuerlichen Brauchtums in der Gemeinde und war schon seit jeher ein besonderes, von vielen Akteurinnen und Akteuren begleitetes Ereignis, das nach genauen Vorgaben ablief. Neben dem Brautpaar war der „Prograder“ („Prokurator“, in anderen Landesteilen auch „Hochzeitslader“ genannt) eine der wichtigsten Personen. Mit bändergeschmücktem Stock sowie Rosmarin und blumengeschmücktem Hut kam er mit dem Bräutigam, dem „Hochzeiter“, zu den Verwandten „ins Laden“. Zu seinen Aufgaben zählte auch, sich um die Vorbereitungen und den Ablauf der Hochzeit zu kümmern. 


DSC01919 Wirt           KopieMit lautem Schießen beim Morgengrauen wurde der Hochzeitstag eingeleitet, an dem der Wirt die Braut und die Kranzljungfer zur Trauung abholte. Mit im Wagen waren die Schluderin, die Ehrenmutter und Stellvertreterin der Brautmutter, weil die Brautmutter nie an der Hochzeit teilnahm. Weitere interessante Details zum Innviertler Hochzeitszug gibt es in der aktuellen BRAUCHma!-Ausgabe 263 (März 2014), die auch jetzt noch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! werden kann (4x jährlich, Jahresabo 12 Euro). Mehr dazu unter "BAUCHma!".

 

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Nr. 287
Winter
Titelthema: 
"Die Haslauerin spinnt"

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