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augustineDas Ziel des Projektes „Die dumme Augustine“ ist, dass tschechische Kinder aus einem Kindergarten in Eger/Cheb die deutsche Sprache erlernen. An einem kleinen Theaterstück wird die deutsche Sprache geübt. Die Frau des Bundesvüarstäihas Kons. Alfred Baumgartner, Jutta-Sybille Aglas-Baumgartner, hat Regie geführt und mit den Verantwortlichen des Kindergartens die Kinder auf den großen Auftritt vorbereitet.

 

Großes Lob für grenzüberschreitende Inszenierung

Es gelingt nicht alles in deutscher Sprache, aber der Wille, sich darüberzutrauen und die Freude, anderen zu zeigen, was sie können, überwiegt bei den Kindern. Die Aufführung fand zweimal statt: Dienstag, 12. Mai 2015 im Rahmen einer Muttertagsfeier im Balthasar-Neumann-Haus in Eger – besonders auch für die Mütter und Angehörige der Kinder. Es kamen ca. 60 Personen. Am Mittwoch, 27. Mai 2015, ebenfalls im Balthasar-Neumann-Haus, luden wir Leute aus Politik, Wirtschaft und Kultur ein.

Es waren ca. 35 Personen anwesend, darunter auch zwei Bürgermeister - Herr Geißel von der Stadt Marktredwitz und Dipl. Ing. Pospisil von der Stadt Eger/Cheb. Die Stimmung war sehr gut, die Besucher voll des Lobes über diese grenzüberschreitende Inszenierung. Als Belohnung bekamen die Kinder ein Sackerl voll mit Dingen, die sie gut gebrauchen können. Es wurde seitens der Kindergartenleitung der Wunsch geäußert, auch in den kommenden Jahren ähnliche Projekte durchzuführen, was auf positives Echo stieß. Solche Aufführungen sind für den Fortbestand des Begegnungszentrums im Balthasar-Neumann-Haus in Eger von sehr großer Bedeutung und sollten schon allein deshalb beibehalten werden!

Das Stück

Eigentlich ist „die dumme Augustine“ eine feministische und damit aktuelle Geschichte. Augustine lebt mit ihrem Mann August und ihren drei Kindern in einem Zirkuswagen. Während August der Star des Zirkusses ist und täglich tosenden Applaus bekommt, ist das Leben von Augustine auf das Wohl der Familie ausgerichtet – kochen, putzen, waschen – die typischen Arbeiten einer Hausfrau. Augustine träumt jede Nacht, wie schön es wäre, auch einmal im Zirkuszelt auftreten zu können, auch einmal Applaus dafür zu bekommen. Da kommt ihr der Zufall entgegen – der dumme August bekommt Zahnweh … Der Autor dieses Buches, Otfried Preußler, wurde in Reichenberg als Otfried Syrowatka 1923 geboren. Er starb in Prien am Chiemsee 2013. Er war Lehrer und liebte Kinder, konnte sich in ihre Seele vertiefen. Das machte auch den Erfolg seiner Kinderbücher aus. Er schrieb u.a. auch den „Räuber Hotzenplotz“. Kons. Alfred Baumgartner, Bundesvüarstäiha BdEG – Bund des Egerländer Gmoin e.V.

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